Dinge ändern sich

Vor zwei Jahren bin ich angetreten, um mit meinen Überzeugungen und mithilfe Ihrer Unterstützung in der Stadt Eberswalde neue Wege zu gehen. Die Bildung unserer Jüngsten, die kulturelle Vielfalt und die Förderung der regionalen Wirtschaft waren dabei meine Kernthemen.

Trotz der großartigen Unterstützung von Freunden und einem wirklich guten Stimmergebnis hatte es am Wahlabend im Mai 2019 nicht für den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung gereicht.

Seit 2019 hat sich vieles in meinem Leben und dem Leben meiner Familie verändert. Es sind berufliche und äußerst familiäre Dinge, die nun vor allem meine Aufmerksamkeit erfordern beziehungsweise Veränderungen und Lebensplanänderungen, die sich in der Zwischenzeit ergeben haben. So unterschiedlich die Schicksalsschläge auch sind — negativ wie auch positiv, so haben sie mir deutlich gemacht, dass mein Einsatz und Engagement nun an anderer Stelle viel stärker gebraucht wird als in der Eberswalder Kommunalpolitik. Besonders dankbar bin ich für die Unterstützung von mir sehr nahe stehenden und besonderen Menschen in der aktuellen Situation, in der ich mich gegenwärtig befinde.

Ich bleibe ein politisch denkender Mensch, der an soziale Gerechtigkeit glaubt und der daran glaubt, etwas Gutes für die Gemeinschaft bewegen zu können sowie motiviert ist, dies mit anderen zu tun. Mit Sicherheit werde ich mich zu gegebenen Zeitpunkt und an anderer Stelle engagieren, aber im Moment ist mir dies durch familiäre und berufliche Verpflichtungen einfach unmöglich.